Home Blog erstellt am: : 13/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 17:32 / 21 veröffentlichte Einträge

Herzlich Willkommen auf meiner Seite!  Verfasst: Dienstag, den 19. Juni 2007 20:44

Ich, Vincent (nur ein Nickname), heiße euch alle herzlich Willkommen auf meiner Seite. Am 3.9.2007 ist es dann endlich soweit und ich werde an das andere Ende der Welt reisen. Für diejenigen, die ein Interesse an einer anderen Kultur und Reisen haben, könnte es eine interessante Seite werden. Demnächst werde ich noch nicht viele Einträge hier verfassen, da es noch nichts zu berichten gibt. Zur Zeit bin ich noch mit den Vorbereitungen beschäftigt. Darunter zählen unter anderem Englisch lernen, Kündigung schreiben (das freut mich am Meisten), Nachmieter für mein WG-Zimmer suchen, Rucksack und Reisetasche kaufen, internationalen Führerschein und Kreditkarte beantragen usw.. Das war es erst einmal kurz zu meiner Seite und meinen Plänen.

 

Hier kannst du mir persönlich schreiben: email

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Langsamer Abschied aus Deutschland  Verfasst: Sonntag, den 29. Juli 2007 17:03

Grillparty in Edderitz
So, der Countdown läuft und es sind noch 36 Tage bis zum Start an das andere Ende der Welt. Endlich habe ich einen Nachmieter für mein WG-Zimmer gefunden. Eines der letzteren großen Hindernisse ist somit auch aus dem Weg geräumt. Heute habe ich schon ein paar Kisten gepackt. Ich muss auch zugeben, dass der Gedanke solange von seiner Familie und Freunden weg zu bleiben, bei mir gemischte Gefühle hervorruft. Beim Packen fielen mir meine Bildersammlungen in die Hände und mir wurde mal wieder bewusst, was für eine tolle Familie und wie viele nette Freunde ich doch habe.
Es ist auch ein jahrelanger Traum gewesen, im Ausland nicht nur als Urlauber dort Ferien zu machen, sondern auch einmal mit den Menschen dort zu leben. Der Entschluss nach Neuseeland zu gehen, wurde sehr stark von einem meiner besten Freunde, der für mich im Laufe der Zeit, eine Art zweiter Bruder geworden ist, geprägt. Sein Nickname ist Lammbock und somit natürlich auch Wert an dieser Stelle direkt erwähnt zu werden. Eigentlich wollten wir gemeinsam uns diesen Traum nach dem Studium erfüllen, aber es hat leider nicht geklappt und nun werde ich diesen Weg alleine gehen.
Am letzten Wochenende gab es die erste Abschiedsfeier für mich von ein paar Menschen, die sich aus den Menschen, mit denen ich zusammen studierte habe, als Freunde herauskristallisierten. Auch sie möchte ich hier namentlich erwähnen: Land-Ei, Maich und mein Freund Lammbock ist auch wieder dabei. Ich danke euch für die geile Zeit beim Studium, die netten Abende beim Land-Ei oder Lammbock, die helfenden Worte von Maich, wenn TI nicht in meinen Kopf wollte oder der männliche Beistand vom Land-Ei bei einem nächtlichen Ausflug in die Umgebung von Leipzig.

Noch einmal einen speziellen Dank für Land-Ei und Harriet für die Organisation der

Feier und hier gibt es Bilder.

 

 Abschied am Saaleufer

Am 16.08.2007 gab es wieder eine kleine Abschiedsfeier am Ufer der Saale. Und wieder war ich umgeben von sehr netten Menschen, mit denen ich in meiner Heimatstadt eine sehr schöne Zeit verbracht habe. Ob es ein aufregendes Schachspiel gegen Jens war, mehrere tiefgründige Gespräche mit dem Philosophen Torsten, eine Einführung in die Kunst der Malerei unter Andreas Hornbogen, eine nette Nachbarschaft mit Thomas oder die Zusammenarbeit mit Klaus beim Lösen von Studienaufgaben in der funktionalen Programmierung – es waren sehr schöne Momente und Erinnerungen, die ich an das andere Ende der Welt mitnehmen werde. Ich danke euch für das Erscheinen und den schönen Abend. Vor allem danke ich Andreas die Vorbereitung der Feier.

Hier sind ein paar Bilder von dem Treffen.

 

Schweinewoche 

Ein etwas länger andauernder Abschied war die traditionelle Schweinewoche an der Ostsee. Der Natur so nah wie möglich zu sein, ist wie immer unser Motto gewesen. Darunter kann man verstehen: unter freiem Himmel zu schlafen, die Sonne in die Ostsee eintauchen zu sehen oder am Feuer zu sitzen und den fantastischen Sternenhimmel zu beobachten. Für eine Woche war nun Körperpflege in bzw. an der Ostsee angesagt, unzählige Mückenstiche am Körper, nächtliche Aufregung wegen einem doch etwas merkwürdigen Fuchs, der mich auch noch in der Nacht in den Fuß zwickte. Aber wie alles Schöne im Leben - hat alles seinen Preis. Auch das Wetter war in dieser Woche sehr abwechslungsreich. Wir hatten Sonne, Regen und Nebel. Aber unsere Burg, wie das Lager genannt wurde, konnte dem Regen sehr gut trotzen und uns Schutz bieten. Ich fand es war wie immer eine geile Woche und meine engsten Freunde sowie auch mein Bruder waren dabei. Das machte die Woche zu einer fantastischen Zeit.

Natürlich gibt es hier auch wieder eine paar Bilder als Beweis meiner Worte.


 

 

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Abschied aus Deutschland und Ankunft in Auckland  Verfasst: Donnerstag, den 06. September 2007 14:25

Ich muss zugeben, dass der Abschied aus Deutschland mir nicht so leicht gefallen ist. Einem wird doch dann erst richtig bewusst, wie viele nette Menschen man fuer eine sehr lange Zeit nicht wiedersehen wird. Mein Vater hat mich am Montag den 03.09.07 zum Flughafen nach Leipzig gebracht. Dort traf ich noch einen meiner besten Freunde, der sich doch einfach nicht von mir trennen konnte und am Liebsten mitgekommen waer.

Mein Flieger verliess puenktlich um 9:20 Uhr den Flughafen Leipzig Richtung Muenchen. Dort musste ich umsteigen und es ging 13:20 Uhr weiter nach London. Nach 2 Stunden Flug und einem Aufenthalt von 2 Stunden lag der schwerste Teil der Strecke nun vor mir. Ich flog dann weiter ueber L.A., wo ich aussteigen musste, damit mein Fingerabdruck und ein Foto gemacht werden konnte. Die Reise ging dann weiter nach Auckland. Um 5:30 Ortszeit landete ich am Mittwoch in Neuseeland. Wie ihr lesen koennt, ist man schon eine sehr lange Zeit unterwegs und danach einfach nur muede und erschoepft

Auf dem Flughafen gab es noch ein Problem mit meinem Visum, da das “i” in meinem Nachnamen fehlte, aber auch das war nach einer halben Stunde geklaert. Meine Schuhe wurden noch desinfiziert und endlich konnte ich den Flughafen verlassen. Danach wurde ich mit der Reisegruppe in ein Hostel gebracht, aber leider mussten wir noch bis 12:00 Uhr warten bevor wir auf die Zimmer konnten. Ich schlief erst einmal bis 20:30 und ging dann noch ein wenig in die Stadt, um mir die Umgebung anzuschauen.

Am naechsten Tag gingen wir in das Buero von AIFS und bekamen einige Informationen zum Reisen und Arbeiten in Neuseeland. Ein Antrag auf eine Steuernummer musste ausgefuellt werden, ein Bankkonto habe ich noch eroeffnet und ein Prepaidkarte fuer das Handy gekauft. Somit waren die Grundlagen fuer die Kommunikation und das Arbeiten geschaffen. Morgen, also am Freitag, werde ich noch einige Wege erledigen und am Samstag zu meiner Gastfamilie gehen. Das war es erst einmal in Kuerze von mir.

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Erstes WE in Auckland und Einzug bei meiner Gastfamilie  (Auckland) Verfasst: Montag, den 10. September 2007 05:09

Erstes WE in Auckland 

Die ersten Tage der Eingewoehnung sind nun vorueber. Am Wochenende habe ich zum ersten Mal Kontakt mit Bungee Jumping und dem Nachtleben von Auckland gehabt. Wir, also unsere Gruppe, hatte die Moeglichkeit an einer kostenlosen Stadtrundfahrt teilzunehmen, die ich natuerlich warnahm. Auf der Harbour Bridge kam man auch gleich mit den beruehmten Sprung von ca. 45 m in die Tiefe voll auf seine Kosten. Gleich im Voraus – nein, ich bin nicht gesprungen, aber ich werde es wohl machen muessen. Es gehoert in einfach dazu, wenn man einmal in Neuseeland ist und ausserdem muss es einfach ein wahnsinniges Gefuehl sein. Ein paar von unserer Reisetruppe haben es auch gewagt. Zu meiner Schande muss ich auch noch gestehen, dass sie alle dem weiblichem Geschlecht angeoerten.

Ich war am Freitag mit einem anderen Backpacker unterwegs und wir haben uns das Nachtleben von Auckland angeschaut. Neuseeland gehoert zu den Laendern, welches das ruhigste Nachtleben ueberhaupt haben soll und ich kann es nun auch bestaetigen. Es gibt hier keine einzigste Grossraumdisco, wie wir es aus Deutschland kennen. Das Zentrum von Auckland besteht aus einer langen Strasse, die am Hafen endet. Dort gibt es einige Bars und Clubs. In allen Clubs, Bars oder Restaurants ist das Rauchen nicht erlaubt. Fuer mich als Nichtraucher ist so etwas eine sehr feine Sache. Wenn man abends ausgeht, dann riechen die Sachen ueberhaupt nicht mehr nach Zigarettenqualm - was ich total Klasse finde. In fast allen Clubs muss man keinen Eintritt zahlen und die Getraenke sind annaehernd so teuer wie in Deutschland. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass in den Bars das Verhaeltnis zwischen den Maennern und Frauen doch sehr ausgeglichen ist. Die meisten Frauen haben hier dunkle Haare worueber ich mich natuerlich sehr freue. Also mein lieber Deerhunter du musst wohl deinen Geschmack etwas aendern, wenn du hier erfolgreich sein moechtest. In der Stadt selbst gibt es sehr viele verschiedene Nationalitaeten, aber hauptsaechlich wird die Stadt von einem asiatischen Bild gepraegt. Kommen wir zurueck zu meinem naechtlichen Ausflug. Die Menschen sind hier sehr offen und sehr nett zueinander. Ich habe zwar betrunkene Leute gesehen, aber keiner war aggressiv oder ist irgendwie anders unangenehm aufgefallen. Vorallem kommt man hier sehr schnell ins Gespraech mit anderen Kiwis. Mit einem kurzem: „Cheers“ und „Who are you?“  kommt man rasch zu einer Unterhaltung.

 

Einzug bei meiner Gastfamilie

Nach meiner Nacht in Auckland ging es am Samstag zu meiner Gastfamilie. Meine Gastmutter ist von indischer Abstammung, aber geboren in Neuseeland und sie hat zwei Soehne. Die Soehne sind 24 und 29 Jahre alt. Weiterhin kann ich erwaehnen, dass ich mit ihr alleine im Haus wohne, sie geschieden und verdammt aengstlich ist. Als ich das Haus betrat viel mir gleich der Boxsack, der auf der Terrasse hing auf, was mir natuerlich sehr gut gefallen hat und ich doch gleich etwas vertrautes sah. Die Haueser sind aus Holz und hier gibt es keine Heizung, somit sind die Haeuser innen sehr kalt. Das Haus meiner Gastmutter hat sogar noch zusaetzlich ein undichtes Dach und das Wasser schaffte es sogar, waehrend einem laenger andauernden Regen, auf den Fussboden in der Kueche. Mein Zimmer ist sehr klein, aber auf  Komfort lege ich ja nicht soviel wert. Am Samstag hat mich der aeltere der beiden Soehne (Neil) gleich auf eine Kiwi-Party mit ca. 35 Leuten genommen. Dort traf ich Markus aus Kiel und Leute aus Suedafrika und mehrere Indien-Kiwis. Fuer die Indien-Kiwis bin ich einfach nur ein Giant und wahrscheinlich ist es bei den Asiaten nicht anders. Danach waren wir noch in einer Bar und schauten Live ein Rugbyspiel zwischen Italien und Neuseeland an. Man muss wissen, dass fuer die Neuseelaender Rugby wie fuer die Deutschen Fussball ist und zur Zeit sind die Weltmeisterschaften.

Der Sonntag verlief relativ ruhig, da es den ganzen Tag regnete. Ich war nur kurz in der Stadt und habe mir einen MP3 Player gekauft. Am Sonntag hatte noch Neil Geburtstag und ich war auch eingeladen. Die Feier fand in einer Bar statt und war doch sehr gemuetlich. Das war es mal wieder von mir.

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Die erste Woche  (Auckland) Verfasst: Dienstag, den 18. September 2007 22:25

Nun ist mal wieder eine Woche in Neuseeland vergangen. Erst einmal vielen Dank fuer die netten Kommentare. Da merke ich wenigstens, dass ich mir nicht umsonst die Arbeit mache alles im Blogg zu beschreiben.

Zur Zeit gehe ich auf eine Englischschule. Dass heisst, sie faengt morgens 9:00 an und ist am Nachmittag 3:00 zu ende. Das Level ist fuer mich in Ordnung. Wir diskutieren sehr viel ueber Krieg und Frieden, ueber menschliche Werte oder andere aktuelle Themen. Zwischendurch wird immer noch ein wenig Grammatik gemacht und Hausaufgaben muessen auch noch erledigt werden. Hier auf der Schule sind Studenten aus der ganzen Welt. Sehr stark vertreten sind Koreaner und Brasilianer. Des Weiteren habe ich Japaner, Mexikaner und Columbianer kennen gelernt. Es ist sehr interessant, da man sehr viel ueber andere Kulturen erfaehrt. Wir hatten hier eine Diskussion ueber folgende Aussage: „Heaven is where police are British, the cooks are French, the mechanics are German, the lovers are Italian and it is all organised by the Swiss. Hell is where the police are German, the cooks are English, the mechanics are French, the lovers are Swiss, and it is all organised by the Italians.” An dieser Aussage kann man doch erkennen wie die Meinung ueber die Deutschen in der Welt so ist. Ich finde ein wenig Wahrheit steckt schon dahinter.

 

Weiterhin ist innerhalb der Woche nicht so viel passiert, ausser das ich mir einen Van gekauft habe. Ich hatte mal wieder Glueck, da Neil mir dabei behilflich war und der beste Freund von seinem Vater eine Kfz-Werkstatt hat. Somit konnte ich das Auto vor dem Kauf vom ihm kostenlos durchsehen lassen. Er meinte es ist ein fairer Preis fuer das Fahrzeug, damit gehoerte das Auto mir. Ganz war das Glueck doch nicht auf meiner Seite, da es leider rot ist und ich ja rote Autos ueberhaupt nicht mag. Des Weiteren ist noch kurz zum Auto zu sagen: Toyota Lucida, 1995, Diesel, Automatik und es besitzt eine elektronische Wegfahrsperre. Das Auto konnte ich bis jetzt noch nicht versichern, da es fuer einen Auslaender nicht so einfach ist eine Versicherung zu finden.

 

Das Wochenende war wieder sehr schoen. Ich war mit Neil und seinen Freunden unterwegs. Zuerst haben wir uns bei einem Freund von ihm in dem Haus seiner Eltern getroffen. Danach ging es in die Stadt. Wir hatten sehr viel Spass und ich war nach einem Telefonat mit meinen Eltern 6:00 im Bett.

Am naechsten Tag waren Neil und ich in seiner alten Schule und wir trafen dort verschiedene Fluechtlinge mit hauptsaechlich dunkler Hautfarbe. Die Schule organisiert solche Treffen zur Integration dieser Menschen. Es gibt erst seit ungefaehr 4 Jahren dunkelhaeutige Menschen in Neuseeland und man moechte nicht, dass sie auf die falsche Bahn geraten.

Am Abend waren wir so muede, dass wir nur bei einem anderen Freund von ihm waren und das Rugbyspiel Neuseeland gegen Portugal schauten. Der Sonntag wurde meinem Auto gewidmet. Wir holten es von dem Besitzer ab und es wurde bei der Post auf meinem Namen registriert. Danach fuhren ich in eine Art Baumarkt und kaufte einige Dinge, um mir ein Bett in den Van zu bauen. Leider bin ich am Sonntag nicht ganz damit fertig geworden, so dass ich diese Woche weitermachen muss.

 

Hier noch ein paar Bilder. Die Aufloesung ist nicht die Beste, da noch die falsche eingestellt war.

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