Nun ist mal wieder eine Woche
in Neuseeland vergangen. Erst einmal vielen Dank fuer die netten
Kommentare. Da merke ich wenigstens, dass ich mir nicht umsonst die
Arbeit mache alles im Blogg zu beschreiben.
Zur Zeit gehe ich auf eine
Englischschule. Dass heisst, sie faengt morgens 9:00 an und ist am
Nachmittag 3:00 zu ende. Das Level ist fuer mich in Ordnung. Wir
diskutieren sehr viel ueber Krieg und Frieden, ueber menschliche
Werte oder andere aktuelle Themen. Zwischendurch wird immer noch
ein wenig Grammatik gemacht und Hausaufgaben muessen auch noch
erledigt werden. Hier auf der Schule sind Studenten aus der ganzen
Welt. Sehr stark vertreten sind Koreaner und Brasilianer. Des
Weiteren habe ich Japaner, Mexikaner und Columbianer kennen
gelernt. Es ist sehr interessant, da man sehr viel ueber andere
Kulturen erfaehrt. Wir hatten hier eine
Diskussion ueber folgende Aussage: „Heaven is where
police are British, the cooks are French, the mechanics are German,
the lovers are Italian and it is all organised by the Swiss. Hell
is where the police are German, the cooks are English, the
mechanics are French, the lovers are Swiss, and it is all organised
by the Italians.” An dieser Aussage kann man
doch erkennen wie die Meinung ueber die Deutschen in der Welt so
ist. Ich finde ein wenig Wahrheit steckt schon dahinter.
Weiterhin ist innerhalb der
Woche nicht so viel passiert, ausser das ich mir einen Van gekauft
habe. Ich hatte mal wieder Glueck, da Neil mir dabei behilflich war
und der beste Freund von seinem Vater eine Kfz-Werkstatt hat. Somit
konnte ich das Auto vor dem Kauf vom ihm kostenlos durchsehen
lassen. Er meinte es ist ein fairer Preis fuer das Fahrzeug,
damit gehoerte das Auto mir. Ganz war das Glueck doch nicht
auf meiner Seite, da es leider rot ist und ich ja rote Autos
ueberhaupt nicht mag. Des Weiteren ist noch kurz zum Auto zu sagen:
Toyota Lucida, 1995, Diesel, Automatik und es besitzt eine
elektronische Wegfahrsperre. Das Auto konnte ich bis jetzt noch
nicht versichern, da es fuer einen Auslaender nicht so einfach ist
eine Versicherung zu finden.
Das Wochenende war wieder
sehr schoen. Ich war mit Neil und seinen Freunden unterwegs. Zuerst
haben wir uns bei einem Freund von ihm in dem Haus seiner Eltern
getroffen. Danach ging es in die Stadt. Wir hatten sehr viel Spass
und ich war nach einem Telefonat mit meinen Eltern 6:00 im
Bett.
Am naechsten Tag waren Neil
und ich in seiner alten Schule und wir trafen dort verschiedene
Fluechtlinge mit hauptsaechlich dunkler Hautfarbe. Die Schule
organisiert solche Treffen zur Integration dieser Menschen. Es gibt
erst seit ungefaehr 4 Jahren dunkelhaeutige Menschen in Neuseeland
und man moechte nicht, dass sie auf die falsche Bahn
geraten.
Am Abend waren wir so muede,
dass wir nur bei einem anderen Freund von ihm waren und das
Rugbyspiel Neuseeland gegen Portugal schauten. Der Sonntag wurde
meinem Auto gewidmet. Wir holten es von dem Besitzer ab und es
wurde bei der Post auf meinem Namen registriert. Danach fuhren ich
in eine Art Baumarkt und kaufte einige Dinge, um mir ein Bett in
den Van zu bauen. Leider bin ich am Sonntag nicht ganz damit fertig
geworden, so dass ich diese Woche weitermachen muss.
Hier noch ein paar Bilder. Die Aufloesung ist nicht die
Beste, da noch die falsche eingestellt war.
Kommentare